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31.07.2026

Wir bedauern jeden einzelnen Austritt aus dem SBK. Mehr Mitglieder stärken die Stimme der Pflege. Sollten Sie trotzdem ihre Mitgliedschaft beenden wollen, bitten wir Sie folgende Punkte zu beachten:

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Kat: News
11.06.2026

Trotz der verlorenen Abstimmung, geht die Diskussion um das Pflegefachpersonal weiter. Der SBK wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass sich Spitäler an einen ausgewogenen Skill und Grade Mix halten sollen, so dass die Qualität (...)
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Kat: News

«Krankenpflege»

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Stellungsname der Präsidentin zur Ablehnung der Gesundheitsinitiative

11. Juni 2018

Trotz der verlorenen Abstimmung, geht die Diskussion um das Pflegefachpersonal weiter. Der SBK wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass sich Spitäler an einen ausgewogenen Skill und Grade Mix halten sollen, so dass die Qualität der Gesundheitsversorgung auch in Zukunft gewährleistet ist.

Der Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner in der Zentralschweiz respektiert den Entscheid der Bevölkerung, bedauert diesen jedoch sehr. Wir werden uns trotzdem weiter in die Diskussion um die Rahmenbedingungen der Pflege einbringen. Nach wie vor überzeugt sind wir überzeugt, dass es längerfristig eine gute Investition ist, auf die Aus -und Weiterbildung von Pflegefachkräften zu setzen. Der Kanton bleibt in seiner Verantwortung, auf den sich verschärfenden Fachkräftemangel zu reagieren, damit er seinem gesetzlichen Auftrag der Gesundheitsversorgung der Luzerner Bevölkerung nachkommen kann. Darum ist es uns wichtig, dass der Kanton unter anderem die Aus- und Weiterbildung von Pflegefachpersonen unterstützt. Wir werden versuchen, über den Weg der Sozialpartnerschaft mit den verschiedenen Playern in Verbindung zu bleiben.

Nimmt der Spardruck zu, steigt die Gefahr, dass auf dem Buckel des Personals gespart wird. Damit dies nicht auf Kosten der Qualität und Patientensicherheit geht, wäre die Forderung nach einer Mindestvorgabe für einen Verteilschlüssel für den Fachpersonalmix eine gute Massnahme zum Schutz der Patienten gewesen. Studien belegen, dass die Komplikations- und Sterberate einen engen Zusammenhang mit der Pflegepersonalbesetzung aufweist. Weiter besteht eine signifikante Korrelation, zwischen Sterberisiko und dem Mangel an diplomiertem Pflegefachpersonen. Wenn der Bestand von diplomierten Pflegefachpersonen in einer Gesundheitsinstitution um 10% abnimmt, steigt das Sterberisiko um 12%. Diese Zahlen belegen eindrücklich, dass sich das Sparen beim Pflegepersonal nicht lohnt. Die Pflege von kranken und pflegebedürftigen Menschen darf nicht immer als Kostenfaktor angesehen werden. 

 

SBK-Zentralschweiz
Miriam Rittmann
Präsidentin