Aktuell

16.10.2017

Die Tarifvereinbarung 2017-2019 zwischen der Stadt Luzern bzw. dem Verband der Luzerner Gemeinden und dem SBK Zentralschweiz steht vor der Unterzeichnung. Der Entwurf dazu wir im Stadtrat Luzern an seiner Sitzung vom 18. Oktober (...)
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Kat: News
29.08.2017

8. November 2017, 16.30 – 18.00 Uhr im Zuger Kantonsspital

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«Krankenpflege»

Politik & Pflege

Stellungnahme zur Versorgungsplanung Langzeitpflege des Kantons Luzern 2018-2025

Die Dienststelle Soziales und Gesellschaft (DISG) des Kantons Luzern hat in Zusammenarbeit mit dem Verband der Luzerner Gemeinden, Arbeitgeberverbänden (explizit ohne Arbeitnehmerverbände), der Pro Senectute u.a. die Planung der Langzeitpflege vorbereitet. Zur Vernehmlassung eingeladen sind die Gemeinden. Die Stadt Luzern hat dem SBK ZCH anerboten, weine Anliegen anzuhören. Nach Rücksprache mit Mitgliedern aus der Langzeitpflege wurden folgende zentralen Anliegen eingebracht:

  • Ausbau des ambulanten Bereiches der höheren Finanzlast des Pflegebedürfti-gen in Kombination mit Kompensationszahlungen des Kantons (unrealistisch, aber Aufzeigen des Problems)
  • Gleiche Finanzierung der qualitativ gleichen Leistungserbringer, tiefer Verwal-tungsaufwand für kleinere (Nischen-) Anbieter (Anliegen Freiberufliche)
  • Steuerung der Pflegeheimliste über Qualität analog Vernehmlassung 2015
  • Wiederholung personalpolitische Anliegen aus Vernehmlassung 2015

Vernehmlassung zur Teilrevision des Krankenversicherungsgesetzes Kanton Nidwalden

Bei der Teilrevision zum Krankenversicherungsgesetz schlägt der Kanton Nidwalden zukunftsweisende Änderungen vor.

  • aufwändige Pflegeleistungen wie z.B. im Bereich Palliativ, Demenz, Psychiatrie, Kinder sollen über einen Zuschlag zu den Restfinanzierungsbeiträgen (Normtaxen) besser abgegolten werden.
  • Spit-in Leistungen durch Pflegeheime (Spitex-Leistungen in Wohnungen in Heimnähe) sollen über eine Spit-in Taxe entschädigt werden.

In unserer Vernehmlassungsantwort begrüssen wir diese beiden neuen Ansätze sehr. Entscheidend werden die Kriterien sein, nach denen die entsprechenden Leistungen finanziert werden (Frage der Umsetzung).

Lesen Sie hier unsere Vernehmlassungsantwort. Die Unterlagen zur Teilrevision des Gesetzes finden Sie auf der Website des Kantons Nidwalden.

Entwurf Planungsbericht Gesundheitsversorgung Kanton Luzern

Anliegen der Pflege aufgenommen

Der SBK hat im Mai 2015 zum Entwurf Gesundeitsversorgung im Kanton Luzern Stellung genommen. Die wichtigsten Anliegen sind nun im 2. Entwurf aufgenommen worden:

  • Neue Versorgungsmodelle sollen das Potential der Pflegeexpertise (Advanced Practice Nurse, ANP) berücksichtigen.
  • Es soll geprüft werden, ob der Zugang zu einer Fachhochschulausbildung Pflege in der Zentralschweiz verbessert werden kann.
  • Die Flexibilisierung der Arbeitszeit (z.B:Pikett und ungeplantem Abruf) führt nicht zu einer Mitarbeiterbindung im Gesundheitswesen und ist zu streichen.

Erwartungsgemäss nicht aufgenommen wurde das Anliegen, gute Arbeitsbedingungen verbindlich in einem Gesamtarbeitsvertrag für alle Listenspitäler im Kanton zu definieren. Der Entwurf ist online publiziert:
http://www.lu.ch/downloads/lu/kr/botschaften/2015-2019/b_021.pdf

Der SBK hatte nun anfangs Jahr die Gelegenheit, der Kommission Gesundheit, Arbeit und Soziale Sicherheit (GASK) des Kantons ihre Anliegen nochmals vorzubringen und Fragen der Kommissionsmitglieder zu beantworten. Für die Stimme der Pflege ist es bedeutsam, neben den Spitalleitungen von den politischen Akteuren gehört zu werden. Die GASK wird den Entwurf Mitte Februar nochmals beraten, bevor er danach dem Kantonsrat vorgelegt wird.

Der Kanton Zug schnürt Sparpakete

Der Kanton Zug spart bei der Lohnentwicklung

Der Kanton Zug hat dieses Jahr zwei "Entlastungspakete" (die Frage ist hier, wer entlastet werden soll...) vorbereitet. In beiden Paketen zielen Massnahmen auf das Kantonspersonal ab. Der SBK vertritt nur wenige Angestellte beim Kanton und einige in der Berufsbildung. Da sich aber viele Betriebe nach dem Lohnsystem des Kantons richten, hätten die geplanten Massnahmen auch Auswirkungen auf das Pflegepersonal in Spitex und Langzeitpflege. Der SBK wehrt sich gegen die Halbierung der Lohnstufen (Lohnentwicklung) beim Personal. Lesen Sie in der Stellungnahme die Argumente.

Der Schutz der auf Ergänzungsleistungen angewiesenen HeimbewohnerInnen ist nicht der Hauptauftrag des SBK. Da unsere Mitglieder die Situation der betreuten Menschen besonders gut kennen und im Alltag vertreten, haben wir auch diese Sparmassnahme in unsere Stellungnahme kritisiert.

Die Stellungnahme zum 1. Sparpaket und zum 2. Sparpaket finden Sie hier.

Der Gesetzesentwurf des Kantons zum Entlastungsprogramm ist auf der Seite des Kantons Zug zu finden: